Menschen, Termin

Wir sind Demokratie.

Beinahe hätte ich das übersehen: Eric Brinkmann und Annette Brüggemann haben einen Film gemacht – über Demokratie: „Wir sind Demokratie!“, ARTE/ZDF mit WDR, ORF, SRF 2013, 56 Min., Kobalt Productions.

 

„Wie wollen wir in Zukunft leben? […] Wollen wir lieber eine „marktkonforme“ oder eine „menschenkonforme“ Demokratie? Hat unsere repräsentative Demokratie in Zukunft überhaupt noch eine Chance?“

 

Am Freitag, den 17.01. ist Jón Gnarr, der amtierende Bürgermeister von Reykjavík zu Gast in der Volksbühne Berlin, um dort im Gespräch mit dem Autor Richard David Precht und der Radio- und Filmemacherin Annette Brüggemann sein Buch „Hören Sie gut zu und wiederholen Sie!!! Wie ich einmal Bürgermeister wurde und die Welt veränderte.“ (Tropen) vorzustellen. In „Wir sind Demokratie!“ kommt er als Gründer der Besten Partei zu Wort.

 

„Von Madrid, wo mit der Protestbewegung „15M“ im Mai 2011 alles begann, bis nach Reykjavík, wo nach der Finanzkrise das Rathaus von der „Besten Partei“ des Punkmusikers und Komikers Jón Gnarr erobert wurde. In die Schweiz, wo in der „KaosPilots School“ eine neue Generation von sozial verantwortlichen Führungskräften ausgebildet wird, zu dem österreichischen Globalisierungskritiker Christian Felber, Erfinder der „Gemeinwohl-Ökonomie“. Quer durch Deutschland zu Menschen, die Alternativen erdenken und erproben, darunter Marina Weisband, die ehemalige politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, Harald Welzer und seine Stiftung „Futurzwei“, sowie Julian Petrin mit seinem bürgerschaftlichen Projekt „Nexthamburg“. (Quelle: annettebrueggemann.com)

 

Sendetermine:

Montag, den 20.01.14, 7:20 Uhr, WDR

Montag, den 27.01.14, 7:20 Uhr, WDR (Wdh.)

Sonntag, den 16.03.14, 20:55 Uhr, RTS

Information: arte.tv

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Literatur, Termin

Lesezeiten.

22. Aug. | Jane Eyre, Teil 1 (von 4), 20:15 Uhr, arte

Ab heute sendet arte in vier Teilen die Verfilmung des Klassikers „Jane Eyre“ (1847) von Charlotte Brontë. Es wird die Geschichte von dem Waisenkind Jane Eyre erzählt, aus dem eine selbstbewusste, unabhängig denkende und fühlende Frau wird, die sich in ihren Vorgesetzten verliebt, in den Gutsbesitzer Edward Rochester. Der ist aber ein ziemlich seltsamer Mann. Und auch das Gut Thornfield Hall ist ein seltsamer Ort. Ein dunkles Geheimnis scheint unter dem Dach bzw. im Nordturm zu wohnen. Jane kann nur schwer ihre Neugier zügeln.

 

Das wird ein schöner Kostümfilmabend, denn Teil 2 läuft gleich im Anschluss um 21:05 Uhr. Die Teile 3 und 4 sendet arte am kommenden Donnerstag, den 29.08., ebenfalls um 20:15 und 21:05 Uhr. Weitere Infos zum Vierteiler gibt’s HIER!

 

Oh, ja, es gibt Wiederholungstermine:

 

Folge 1:

Mo, 02.09. um 13:50 Uhr
Do, 12.09. um 14:00 Uhr

Folge 2:

Mo, 02.09. um 14:40 Uhr
Do, 12.09. um 14:50 Uhr

Folge 3:

Sa, 31.08. um 15:00 Uhr
Di, 03.09. um 13:45 Uhr

Folge 4:

Sa, 31.08. um 15:50 Uhr
Di, 03.09. um 14:35 Uhr

 

24. Aug. | Brandenburg liest II, 15:00 Uhr, Potsdam

Das Sommerfest in der Villa Quandt in Potsdam ist eine Literaturveranstaltung für Kinder und junge Erwachsene. Literarische Gäste sind u.a. Klaus Kordon, Sabine Ludwig, Eva Menasse und Marion Brasch. Los geht’s um 15:00 Uhr.

 

Es gibt Musik, und laut Veranstalter auch Knabberei und Getränke auf der Terrasse der Villa Quandt. Der Eintritt liegt bei 12, ermäßigt 10 EUR. DAS BESTE IST ABER: Kinder und junge Erwachsene bis 16 Jahren bezahlen keinen Eintritt, die kommen einfach so rein. Infos zur Veranstaltung lassen sich HIER finden.

 

30. Aug. | bis 01.09., lit:potsdam 2013, Potsdam

Vom 30.08. bis 01.09.2013 findet das Literaturfestival lit:potsdam an mehreren Orten in Potsdam statt. Mein radioeins-Partner Thomas Böhm und ich sind auch dabei. Am Sonnabend, den 31.08. moderieren wir gemeinsam auf einer kleinen Bühne direkt vorm rbb-Funkhaus. Das nennt man da Babelsberg. Die S-Bahn-Haltestelle heißt aber Griebnitzsee. Um 15:00 Uhr werden wir mit Antje Ravic-Strubel sprechen, und sie wird aus ihrer „Gebrauchsanleitung für Potsdam und Brandenburg“ lesen. Um 16:00 Uhr widmen wir uns dann ausgiebig dem Debüt von Sven Stricker. Der ist Hörspielproduzent, jetzt auch Autor. Sein erster Roman heißt „Schlecht aufgelegt“.

 

Weitere Autoren: Herta Müller, Eugen Ruge, David Wagner, Birk Meinhardt, Markus Feldenkirchen, Eva Menasse, Jenny Erpenbeck, Julia Schoch, Taiye Selasi, Ingo Schulze, u.v.m., auch meine Kollegen Jörg Thadeusz und Knut Elstermann. Das dicke lit:potsdam-Programm gibt’s HIER!

 

31. Aug. | Berliner Buchnacht 2013, Kulturbrauerei

Oha, das wird ein Buchwochenende! Direkt von der lit:potsdam fliege ich zurück nach Berlin in die Kulturbrauerei, um die Lesung mit Katharina Hartwell zu ihrem Debütroman „Das Fremde Meer“ zu moderieren. Darauf freue ich mich sehr. Das Buch ist dick und gewaltig und bilderreich – und es lastet schwer in mir. Es interessiert mich, wie Katharina Hartwell daraus liest und darüber spricht. Um 21:30 Uhr sind wir dran, kommt vorbei!

 

Die Karte für die Buchnacht kostet 15,00, ermäßigt 12,00 EUR. Damit habt Ihr Zugang zu 30 Lesungen innerhalb vieler Stunden, also, von 18:00 bis 1:00 Uhr wird gelesen, los geht’s aber schon um 16:00 Uhr, und als Ende wird 3:00 Uhr angegeben, vielleicht wird getanzt und gesoffen. Das ist doch was?! Ihr braucht noch mehr Namen? Hier: Bas Böttcher, Knud Kohr, Catrin Barnsteiner, Ahne, David Wagner, Marion Brasch, Paul Lukas, Clemens Meyer, Jakob Hein, Mirko Bonné, Götz Aly, Heinz Strunk, Tobias Premper, Ulli Lust, Monika Zeiner, einige von den genannten sind für den Deutschen Buchpreis 2013 nominiert!

 

HIER findet sich das Programm der Berliner Buchnacht.

 

 

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Keine Experimente.

Alles hat seine Zeit. steht auf dem weißen Papier mit Bundesadler im Kopf. Ein edler Füller liegt akkurat daneben. Das Büro ist wie immer tadellos aufgeräumt. Und es ist leer. Der junge Bundestagsabgeordnete Frederik Kallenberg ist verschwunden. Einfach so. Die Kollegen sind verwirrt. Die Bundeskanzlerin wünscht der Familie alles Gute. Die Presse spekuliert. Einer wie Kallenberg haut nicht einfach so ab. Der ist zuverlässig und handelt verantwortungsbewusst. Da muss was passiert sein.

 

Es ist etwas passiert.

 

Frederik Kallenberg stammt aus einem kleinen Dorf im Sauerland, Waldhagen. Da marschieren sie alljährlich zum Schützenfest, lobpreisen das Bier und beenden jeden zweiten Satz mit woll. Er ist 16, als ihn Jürgen aus der Klasse auf dem Moped zum Treffen der jungen Konservativen mitnimmt. Kallenberg hat keine Ahnung von Politik. Das ändert sich schnell. Und nur 20 Jahre später sitzt er im Bundestag, pendelt allwöchentlich vom großen Berlin ins kleine Waldhagen, wo er mit seiner Familie lebt. Von den Nachbarn wird er bewundert, von den politischen Gegnern unterschätzt. Sein Steckenpferd ist die Familienpolitik, der Dorn in seinem Auge ist der Feminismus.

Bis zu seinem Verschwinden führte er ein Bilderbuchleben, allerdings aus einem ziemlich alten Bilderbuch, so von 1950, vielleicht. Kallenberg liebt Julia, seine Ehefrau, die ist sanftmütig, harmoniebedürftig, tapfer. Die beiden Söhne sind 5 und 15 Jahre alt. Das da zwischen Julia und Frederik ist die eine große, wahre, reine Liebe. Da geht nichts drüber. Kallenberg glaubt an die klassische Ehe zwischen Mann und Frau. Und daran, dass der Feminismus die Menschheit unglücklich macht, die Scheidungsrate sei auch deswegen so hoch, genau wie die Zahl der Kinder mit Knacks. Die Rollenverteilung „er arbeitet, sie kümmert sich um die Kinder“ ist für ihn die einzig vernünftige. Zudem macht er jedes Jahr Urlaub am gleichen Ort, bucht ungern etwas im Internet, und glaubt an Gott. Scheinheiligkeiten und Zweideutigkeiten widern ihn an. Ja, Kallenberg ist altmodisch und fromm. Seine Welt ist heil.

 

Scheinbar, ja.

 

Frederik Kallenberg verliert die Kontrolle. Bewahrtes Glück, auf Ritualen aufbauend, das ist sein Leben. Während einer Podiumsdiskussion trifft er auf eine junge, selbstbewusste Frau, eine Feministin, ohne Haare auf den Zähnen und in den Achselhöhlen. Sie ist 10 Jahre jünger als er, unabhängig, herzlich, aufbrausend, umtriebig. Und sie trägt bunte Strümpfe. Liane, so ihr Name, ist das Höllenfeuer, vor dem er sich Frederik Kallenberg immer sicher wähnte. Liane ist ganz anders als seine Julia. Und es gefällt ihm. Wie kann das sein? Kallenberg tut etwas, was er sich nie erlauben wollte: er missachtet sein eigenes Regelwerk, das, woran er glaubt. Es macht PENG! Alles verschwindet. Kallenberg verschwindet …

 

 

Markus Feldenkirchen muss etwas besitzen, wovon ich schon ein Leben lang träume: einen Rekorder, der Gedanken und Erinnerungen einfängt, so, dass sie später notiert echt sind. Ich habe gesehen, wie der kleine Kallenbach im Kinderzimmer unter Zwangshandlungen litt, kaum noch schlief, auf die Mutter wartete und sich für den versoffenen Vater schämte. Ich spürte die Erregung, als er mit Ende 30 erstmals von einer anderen Frau, als seiner eigenen berührt wird. Ich hoffte, er würde zur Vernunft kommen, wenn er sich über die moralischen Verfehlungen der anderen echauffierte, und ich sehnte mich nach seiner heilen Welt.

Feldenkirchen erzählt mit großen Bildern und vielen kleinen Details eine Geschichte von einem Menschen, der lernen muss, dass Prinzipien blockieren können, dass es wichtig ist, Entscheidungen zu treffen, selbst wenn die Vernunft meilenweit entfernt scheint. Das Leben ist nicht zu 100% planbar. Und die Ehe ist nicht heilig. Und ja, es geht natürlich auch um Politik, um den Zirkus, und dabei wird keine Partei verschont oder verherrlicht. Ich gestehe: Ich bin dankbar für dieses Buch. Bitte lesen.

 

rbb radioeins | FAVORIT BUCH | 18.07.2013 | Lydia Herms über "Keine Experimente" von Markus Feldenkirchen

rbb radioeins | FAVORIT BUCH | 18.07.2013 | Lydia Herms über „Keine Experimente“ von Markus Feldenkirchen

 

Markus Feldenkirchen: „Keine Experimente“
Kein & Aber, 399 S., 22,90 EUR, HC inkl. eBook

 

Di, 13. Aug. 2013 | 20:00 Uhr | Buchhandlung Georg Büchner am Kollwitzplatz in Berlin (Prenzlauer Berg) | Markus Feldenkirchen liest aus KEINE EXPERIMENTE | Eintritt: tba.

So, 01. Sept. 2013 | 13:00 Uhr  | Festival lit:potsdam | Lesungen und Gespräche: Markus Feldenkirchen, David Wagner, Birk Meinhardt über Lebensstrategien | Moderation: Christine Thalmann | Hans Otto Theater / Neues Theater (Glasfoyer) | Karten: 15,00 €

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Literatur, Termin

Berlin liest.

Herrschaften, wie wär’s: einmal im Mittelpunkt stehen?! Nackt Tram fahren, betrunken Joseph & Maria spielen und eine Kaffeemaschine in der Nähe eines U-Bahnhofs abstellen, so schwer ist das nicht; da würde mir noch mehr einfallen. Aber ich meine natürlich nicht den Mittelpunkt des Universums der Peinlichkeiten, ich meine die urbane Bühne des Freigeistes. Hahahaha. Hust.

 

»Zur Sache, Schätzchen.«

 

Berlin liest. So nennt das internationale literaturfestival berlin (ilb) eine für den 4. Sept. 2013 (Mittwoch) geplante Leseperformance, anlässlich der 13. Ausgabe dieser aufregenden, literarischen Veranstaltungsreihe, über die ich an anderer Stelle noch schreiben werde. Bereits im vergangenen Jahr beteiligten sich, so die ilb-Presseabteilung, „weit über 100 TeilnehmerInnen, u. a. Autoren, Freunde des Festivals, Schauspieler, Buchhändler, Bibliothekare und mit uns kooperierende Lehrer“, in ganz Berlin. In allen Stadtteilen saßen und standen Menschen an frei gewählten Orten – und lasen vor. 2013 könnt ihr dabei sein. Ihr braucht:

  1. Ort in Berlin – ob in der U8 zw. Osloer Straße und Moritzplatz oder auf der Schaukel im Mauerpark, ihr entscheidet, wo.
  2. Lieblingsbuch – euer Auszug daraus sollte gelesen zwischen 5 und 15 Minuten lang sein, jede Sprache ist erlaubt.
  3. Zeit am 4.9. – zw. 6:00 und 17:30 Uhr soll gelesen werden; wann genau ihr dran seid, erfahrt ihr, vermute ich*, vom ilb.
  4. Freu(n)de – macht ein kleines Fest daraus, so, mit Sekt und Selters, und Fotoapparaten, die das Geschehen einfangen.

Habt ihr all das zusammen, informiert bitte bis zum 19. Aug. 2013 (Montag) das ilb über euren Plan:

internationales literaturfestival berlin (ilb)

Per Email an berlinliest@literaturfestival.com, per Post an internationales literaturfestival berlin, Ulrich Schreiber / co. berlin liest, Chausseestr. 5, 10115 Berlin oder per Fax an 030 27 87 86 85. Zwei Wochen vor dem Festival sind alle Lesungen auf der ilb-Website und auf Facebook abrufbar. Solltet ihr in einer Fremdsprache lesen wollen, schreibt es bitte dazu. So. Fertig. Los!

 

 

*Kläre ich noch, habe heute keinen mehr erreicht.

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Literatur, Termin

¡Viva la Independencia?

Ihr kennt Rowohlt, Diogenes und KiWi, keine Frage. Aber: Kennt ihr auch Blumenbar, kookbooks und mairisch? Gemessen am Fassungsvermögen der Großraumdisko „Verlagswelt“, ist die Tanzfläche unerhört klein. Veröffentlichungen der sogenannten unabhängigen Verlage haben es schwer, gebührend beachtet, in die Schaufenster der Buchhandlungen gestellt und somit zahlreich gekauft zu werden. Das ist sehr schade, denn so entgehen dem gemeinen Buchladenschaufensterbummler und Spontankäufer wunderbare Bücher. Nicht, dass ich viel von Bestsellerlisten halten würde, aber ein Verlag, der keine Bücher verkauft, überlebt nicht.

 

Die Hotlist ist erwähnenswert.

 

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Seit 2009 stellt eine Jury – in diesem Jahr unterstützt durch die von mir hoch geschätzte Schriftstellerin Ulrike Almut Sandig – aus einer Vielzahl von Einreichungen eine delikate Auswahl zusammen, die Kandidatenliste. Dann darf gelesen und „gevotet“ werden, von uns Lesern. Zur gleichen Zeit entscheidet noch einmal die Jury über die Besten der Besten. Und nach einigem Gewähle und Geklicke ist sie spruchreif, die Hotlist 2013, bestehend aus 10 Büchern, pünktlich zur Frankfurter Buchmesse im Oktober. Ja, die Meinungen gehen auseinander. Als wildes Gegenstück zum elitären Deutschen Buchpreis betrachten es die einen, affektiert pseudopunkiges Getue beklagen die anderen.

 

Ich sage: Lasst euch nicht beirren, kauft und lest (die) Bücher, z.B. „Auflaufend Wasser“ von Astrid Dehe und Achim Engstler (furchtbar aufregend, Steidl), „Brief in die Auberginenrepublik“ von Abbas Khider (beinahe romantisch, edition nautilus) und „Selig & Boggs. Die Erfindung von Hollywood“ von Christine Wunnicke (unnützes Wissen vom Feinsten, Berenberg). Wählen könnt ihr jedenfalls noch bis Mitte August.

 

Hotlist-Blog.

 

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Zwergenkacke.

Ich habe es immer gewusst: Müsli ist nicht einfach nur Müsli, also wild zusammengeschüttete Körnerei, aus Schalen und Hülsen und wasweißich herausgefriemelt. Nee, Müsli ist Zwergenkacke. Dafür gibt es einen Beweis in Buchform. Finn-Ole Heinrich hat’s herausgefunden und aufgeschrieben. Rán Flygenring hat’s geglaubt und illustriert. Nachles- und anguckbar ist die unfassbare Kackerei in dem wundervollen Kinderbuch „Frerk, du Zwerg“.

 

Darin geht es um den etwas klein geratenen, höchst altmodisch gekleideten und recht einsamen Jungen Frerk. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als einen Hund. Doch er hat nur eine kreischende Mutter und einen schweigsamen Vater. Was Frerk findet, ist ein Ei – und für kurze Zeit fünf schräge Freunde …

 

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„Frerk, du Zwerg“ wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 ausgezeichnet, verdient, tausendfach.

 

„Diese anarchische Phantasiegeschichte könnte nicht kinderbuchhafter sein: schwungvoll, mit Humor, Mutterwitz und Nachdenkstoff. Der sprachgewandte, fabulierlustige und semantisch kreative Text Heinrichs ruft beim Vorlesen wahre Lachstürme bei Kindern hervor und animiert sie zu eigenen Sammlungen schöner Wörter und Sprachverdrehungen.“,

so die Jury.

 

Es ist wahr! Gemeinsam mit Finn habe ich heute Vormittag eine Lesung im Literaturhaus Leipzig bestritten, ich moderierte – und Finn las, vor 90 Grundschülern. Die hatten Spaß! Ich auch.

 

„Frerk, du Zwerg“ von Finn-Ole Heinrich & Rán Flygenring
96 Seiten, 16,00 EUR, bloomsbury bzw. arsEdition
Das Buch ist auch als Hörbuch erhältlich, von Finn gelesen.

 

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