Funk, Literatur

Hörbar Herms.

Um einen Text für einen Radiobeitrag verfassen zu können, muss ich leiden. Oder anders herum. Es ist tatsächlich so, dass die wenigsten meiner Beiträge einfach so entstehen; sitzen, schreiben, produzieren. Nein, die meisten meiner Beiträge kosten mich viel Kraft und Zeit. Ich verfluche sie, will alles hinschmeißen, einen Job an der Kasse annehmen, um nicht soviel denken zu müssen. Ich vergesse zu essen, zu trinken, zu ruhen.

 

„Es ist alles in meinem Kopf. Ich krieg’s nur nicht raus.“.

 

Die Ursachen dafür müssen wir an anderer Stelle besprechen, werte Herrschaften. Hier möchte ich auf die Produkte dieser kräftezehrenden Angelegenheit hinweisen. Sie machen mich stolz, denn in jedem dieser Beiträge steckt ein bisschen Herms. Sie sind, wie ich bin. Unsachlich, schrullig und bunt. Und sie sind nachhörbar. Vielleicht für immer. Die Liste wird wachsen. Und niemals chronologisch aufgebaut sein. Deshalb schreibe ich das Sendedatum dazu. Betrachten wir es als öffentliches Archiv, als die kleine Hörbar Herms. Viel Spaß beim Hören – und beim Lesen.

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