#FBex, Fundstück, Menschen

Autor im Sportanzug. #FBex

09. Nov. 2012

John Irving und ich in der Villa Kennedy (Frankfurt/M.) nach einem zweistündigen Interview zum Roman „In einer Person“. Status: verliebt. Schärfe: egal.

© unbekannt |Nov. 2012,  John Irving und ich, unscharf in Frankfurt (Main)

© unbekannt |Nov. 2012, John Irving und ich, unscharf in Frankfurt (Main)

Kerstin Poppendieck Einer meiner Lieblingsautoren. Was bin ich neidisch!!!

SuSe Kipp jau

Lydia Herms Er ist ein sehr unterhaltsamer Kerl, aufbrausend, aufmerksam, witzig, ABER: keine Antwort unter 10 Minuten, im Schnitt 15. Und das, ohne den Faden zu verlieren. Er ist ein wunderbarer Erzähler.

Jasmin Klein Likelikelike! Ich liebe ihn seit Hotel New Hampshire und haben wegen ihm Komparatistik studiert!

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#FBex, Fundstück, Menschen

T. C. Boyle und ich. #FBex

05. Mai 2012

Wer hat Angst vorm großen Mann? US-Autor T. C. Boyle nach dem Interview in einem Berliner Hotelzimmer. Er amüsiert und ich – passend zum Buch „Wenn das Schlachten vorbei ist“ – im Tierpulli. In diesen Minuten erobert er die Volksbühne in Berlin.

© Lydia Herms | Mai 2012, T. C. Boyle und ich, verwackelt, Berlin

© Lydia Herms | Mai 2012, T. C. Boyle und ich, verwackelt, Berlin

Grit Siwonia farbenähnlichkeit auf dem kopf und um den hals. das passt!

Jack Yl chuck norris?

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Literatur, Menschen

Begegnung mit Pieper.

Ich traf Juliane Pieper. Die kannte ich bereits, bevor wir uns kennenlernten, ohne es zu wissen. Sie illustriert und schreibt nämlich. Auch in meinen Lieblingsmagazinen. Die sauge ich zwar gnadenlos aus, studiere Gerichtsreportagen, Kolumnen, Porträts und gucke Bilder, aber ins Impressum sehe ich verhältnismäßig selten, bzw. dann doch ab und zu, um lediglich kopfnickend mir bekannte Namen zu entdecken. Wie man das eben so macht unter Kollegen*. Da wird dann gern mal ein: „Huch, die auch?“, oder ein: „Der war ja damals schon komisch.“ gemurmelt.

Der Name Juliane Pieper stand da schon häufig – im DAS MAGAZIN, in der taz und woanders. Als ich das erkannte, entfuhr mir lautes Euphoriegemurmel, denn da wusste ich, dass sie die ist, die das und das gemacht hatte. Bücher schreibt sie auch. Dewegen haben wir uns getroffen. Zuletzt erschien ihr kleines Bändchen „Lesewesen“ im Verlag Heyne. Darin geht es um uns: die Leser*. Leser von Frauenzeitschriften, Ratgebern, Arztromanen, Comics und Bestsellern. Wir erfahren, wie es in einer Frauen-Lesegruppe wirklich (!) zugeht, warum es die Badewannenleser im Grunde am besten haben und wie fantasieanregend das gemeine Freizeitlesen sein kann. Berge auf Balkonien. Pferdegetrappel in der Kantine. Beduinengeschrei in der S-Bahn.

 

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„Lesewesen. Von Badewannenlesern, dem Blätterwald und Papiertigern – verbreitete, seltene und sonderbare Geschöpfe aus der Welt des Lesens“ von Juliane Pieper, Heyne Verlag, 96 Seiten, s/w illustriert, 4,00 EUR

 
Juliane und ich sind Bus gefahren – und dann in einem Kreuzberger Café gelandet. Überall haben wir uns unterhalten, gehend und stehend. Über die Stadt, über Leser* in der Stadt, über’s Schreiben und Zeichnen, über die Freiheit, aber auch die Sorge, selbstständig zu arbeiten, über Unfreundlichkeit und Leseverhalten. Das Ergebnis unseres auschweifenden Gesprächs ist bald hier nachlesbar – und inzwischen komprimiert und produziert hörbar – 1x lang, 1x kurz.

Juliane Pieper lebt seit 13 Jahren in Berlin, kommt ursprünglich aus Stuttgart, wo sie 1975 geboren wurde, von einer Berlinerin. Sie studierte Literaturwissenschaften, Politikwissenschaften, Kommunikationsdesign, und ist eine ausgebildete Grafikerin. Wenn sie nicht zeichnet und schreibt, spielt sie Fagott bei der Zentralkapelle Berlin. Und sie ist lustig. Ja, verdammt, diese Frau kann alles. So sieht sie aus, die Pieper. Ihre Blümchen-Clipse passten gut zu meinen Kirsch-Ohrhängern. Und zur Deko. Und zu den leckeren, staubigen Keksen …

 

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Juliane Pieper, Foto: Lydia Herms

Juliane Pieper hat diese: Internetseite.

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