#FBex, Fundstück

Azubi gesucht… #FBex

04. Okt. 2012 

Liebe Menschen, liebe Freunde – ich suche einen Azubi (w/m), die/der alles macht, was ein Azubi macht; im Betrieb ackern, die Berufsschulbank drücken, Pausenbrote kauen. JETZT die Haken: Sie/er muss über 30 sein, außerdem nett und ein bisschen redselig. Ich arbeite an einem Stück über berufliche Neuanfänge. Kennt Ihr „so eine/n“, könnt Ihr mit einem Kontakt helfen? Nachricht genügt.

Anke Arnold Um was genau geht´s? Pausenbrote kauen kann ich. Mit dem Rest bin ich mir nicht sicher!

Lydia Herms Ich mache für DRadio Wissen einen Beitrag über Menschen, die mit Anfang/Mitte/Ende 30 eine Ausbildung machen, die sich nicht von 16jährigen Mitschülern und gleichaltrigen Ausbildern beirren lassen. Ich möchte im Gespräch oder beim Besuch im Betrieb erfahren, wie das ist und ob es nicht vielleicht sogar besser ist, erst in dem Alter, nach einigen Jahren Lebenserfahrung, zu entscheiden, welchen Beruf man ausüben möchte. Ich bin sehr aufgeschlossen, freue mich über jede Geschichte, ob leise oder laut erzählt, ob ausschweifend oder knapp. Hättest Du eine für mich? 

Christina Schlichting Tja da ich kenne da jemand der sich das ganze Programm noch mal an tut. Fragen ? Dann gerne melden Adresse und so weiter kennst du…

Lydia Herms Oh, du Liebe.

Anke Arnold Liebe Lydia, vielen Dank für Deine Info. Jede Gescichte hat einen Anfang und davon kann ich ein Lied singen. Ich befinde mich gerade (noch) gedanklich an der Idee zu einem beruflichen Neuanfang. Ich empfinde es als unglaublich schwer, sich überhaupt in eine neue Richtung zu bewegen. Mal von einer Menge Absagen abgesehen, so viele Wenn… und Abers…Und Fragen über Fragen. Was gebe ich auf? Was erwartet mich? Wer unterstützt mich? Wie soll ich das schaffen? Wenn Dich meine Geschichte interessiert, schick mir ne Nachricht. LG

 

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Allgemein, Menschen

Spielen wollen wir!

„Verdammt, das gibt’s schon.“ – Mein erster Gedanke, als ich im App Store nach einer Spielplatz-App suchte. Wär‘ ja auch zu schön (und schlimm) gewesen, wenn ich als Nichtmutter als erste darauf gekommen wäre. Ich hätte sie gebaut, die App. Keine Ahnung, wie, aber ich hätte sie gebaut!

Seit ein paar Monaten beschäftigen sie mich, diese sandigen Fantasiebiotope, in denen Stinkewesen, Rostritter und Popelesser nach Zaubersand buddeln. Seitdem ich regelmäßig unregelmäßig in Begleitung eines kleinen Jungen und eines großen Mannes genau diese Plätze aufsuche, bin ich auf der Suche nach den schönsten. Doch die Auswahl ist groß, hier in Berlin. Manche Spielplätze enttäuschten mich: schmutzig, langweilig, oll. Andere ließen mich 25 Jahre jünger sein: aufregend, gemütlich, hell. Und trotzdem ist es manchmal schwer, sie wiederzufinden …

 

„Ich möchte zum großen Turm, Papa.“

 

„Da kann man sogar Bilder hochladen!“ – Mein zweiter Gedanke, nachdem ich die SpielpatzApp* von Bernd Burhoff und Sabine Lindner heruntergeladen und inspiziert hatte. Ich muss sie gar nicht mehr bauen, die perfekte Spielplatz-App, es gibt sie bereits!

Bundesweit, ja, sogar weltweit können alle Nutzer dieser App ein Spielplatz-Netz anlegen, mit Fotos, Beschreibungen und Bewertungen. Man kann seine Favoriten markieren und Verabredungen per SMS organisieren. Man kann innerhalb eines bestimmten Radius‘ suchen, aber auch nach Spielgeräten wie „Reckstange“, oder nach Bewertungen wie „super“. Ich gestehe, mir bereitet nicht nur das Toben vor Ort große Freude, sondern auch das Fotografieren, Anlegen und Beschreiben der Plätze in der App. Die entstand im Rahmen eines Wettbewerbs – und kostet nichts.

 

Links:
www.spielplatzapp.de
www.kittyheider.de

 

*Die App gibt es nur für iPhone und iPad.

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