#FBex, Fundstück

F F F #FBex

07. Dez. 2011

Ich bin durch. FIGARINOS FRÖHLICHES FEST 2011 führte uns (Raschid, André und mich von MDR Figarino) ins Kinderhaus Vitzenburg, in die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Chemnitz und ins Kinderhaus Lindwurm in Apolda. Die Kinder sind zauberhaft, lieb, lustig, dankbar, aber auch angeschlagen und krank. Wusstet ihr, dass viele Kinderheime um die Weihnachtszeit mit Überbelegung zu kämpfen haben?

Sissy Bollow uff  das ja schlimm…. nein, das hätt ich nicht gedacht….

Matthias Gartmann sehr krass und nicht schön!!

 

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Blurbst du schon? #FBex

18. Nov. 2011

“Der Book-on-demand-Service BLURB jetzt auch in Deutschland. Heute eröffnet in Berlin eine Ausstellung mit den schönsten Büchern, die mit Hilfe der Software zum Selbstverlegen entstanden sind.” – meine Kollegin Gesine Kühne berichtet. Das dm-Fotobuch “in schön”? Mal hören! (Audio ist nicht mehr verfügbar, aber der Text ist noch lesbar.)

NACHTRAG: 

Storytelling Series: “Last Call” by Judith Stenneken from Blurb Books on Vimeo.

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Kindlekauf. #FBex

09. Nov. 2011

Ich. werde. s c h w a c h …

Kindle, WLAN, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display

Antje Kroeger ich lieeebe meinen kindle, das lesevergnuegen ist gerade durch die spezialtinte hervorragend. nicht zu vergleichen mit dem spiegelungen jeglichen pads. und der preis ist sehr gut! (ich empfehle)

Lydia Herms seufz, aber dafür möchte ich es doch haben. ein ipad lenkt mich zu sehr ab, vom lesen, vom denken. außerdem kostet es milliarden mehr. ich find’s ja schön, das ipad, aber es kann zuviel.

Lydia Herms antje, hast du das neue, kleine oder den vorgänger mit den vielen tasten? braucht man diese tasten?

Antje Kroeger manchmal ist weniger mehr. das gefuehl, die wichtigen buecher auf dem kindle und die wichtige musik auf dem ipod bei sich zu haben als essenz aus allem, ist ein grundsaezlich warmes!

Lydia Herms hm, ich habe mein macbook bei “einfachen wegen” nicht dabei, nur, wenn ich so richtig verreise, die stadt verlasse, ich mache viel zuhause. ich brauche unterwegs nur musik, lesestoff, stifte und mein telefon, mit dem ich auch ins netz kann. das “warme gefühl” kann ich also nachempfinden. ich lese mich gerade durch kindle-berichte. im aktuellen kulturspiegel ist es auch ein thema, das buch im gerät. und es ist soooooo leicht. ich habe schon dellen in der schulter, weil ich jeden tag bücher von A nach B schleppe, momentan wieder sooooo viele. und das kindleding kann ja auch pdfs lesen.

Mary Gringer Kaufen! Zum nur lesen reicht es… finde jedoch, dass es noch zu wenige Bücher als ebooks gibt. Würde sonst nur noch so lesen

David Fischbach Ja, kauf den Kindle! Dann musst du nie wieder Fahnen vom Bildschirm lesen!

Aileen Kapitza ich hab den vorgänger, kann ihn dir nur empfehlen!
und außerdem, liebste lydia, ist unser prachtvoller hallenser coffee culture bahnhofskoffeinjunkiestore entgültig von uns gegangen. bitte jetzt kreischen.

Lydia Herms UNERHÖRT! wie lange schon? als ich das letzte mal bahn fuhr, bin ich immer über den seiteneingang rein und raus. ich kenne in halle keine alternative.

Aileen Kapitza seit kurzem. Coffee Fellows zieht jetzt rein – wie in Leipzig auch schon. *hmpf* Lydia, wir blauchen nen Plan! Ein Lesecafé. oder so.

Lydia Herms auja, mit den besten kaffeeröstmaschinen und kaffeeröstern und vorlesern und buchhändlern und lesegeräten.

Johannes Ackner Kaufen!

 

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Wer’s glaubt… #FBex

13. Okt. 2011

Es ist bitter. Als ich Anfang des Jahres Sachsen-Anhalts vermeintlich jüngsten Unternehmer Christoph C. in meiner Heimatstadt Zerbst interviewte, war ich skeptisch, aber zu wenig neugierig. Plopp! Luftnummer, Unternehmensblase, Hochstapelei – wie nun zu lesen ist. Im SPUTNIK Tagesupdate fassen mein Kollege Camillo Schumann und ich die Faktenlage zusammen – ab 18:00 Uhr.

Erik Hölperl hatte mich damals schon gefragt was ich falsch mache, jetzt kann ich ein wenig aufatmen

Lydia Herms Naja, ich bin geknickt

Sven Engel Hatte mich schon gewundert warum renomierte Firmen wie BMW sich von einem 15 Jährigen beraten lassen…

Lydia Herms Grundsätzlich betrachte ich das Alter nicht als Problem. 15jährige haben schon ganz andere Sachen geschaukelt. Dieser hier hat einfach dreist gelogen – oder eine furchtbare Selbstwahrnehmung.

Sven Engel So war das auch nicht gemeint…ich bin mir aber sicher das solch große Firmen sich nicht von Personen beraten lassen die keine bzw kaum Referenzen nachweisen können. Wo soll denn auch die Erfahrung bei diesen Dingen mit 15 Jahren herkommen. In anderen Bereichen wie IT etc könnte ich mir das schon eher vorstellen.. Haben damals schon viel diskutiert über die Sache. Das er auch noch gelogen hat ist natürlich extrem dreist.

Lydia Herms Ja, da gehe ich mit, Sven. Mehr Misstrauen hätte ihm, seinen Kunden und uns, den Medien, einiges erspart.

Erik Eckstein Da hat euch ein Minderjähriger vorgeführt und ihr tut betroffen, als hätte der Intendant GEZ-Gebühren verhurt. Das total ernsthaft zu reflektieren ist jetzt zumindest unerlässlich. 
So geil 

Lydia Herms Ach, Erik, ich reflektiere alle meine Fehler. Ich habe eine persönliche Verbindung zu dieser Geschichte. Sven und ich kommen aus der Stadt, das ist’n kleinerer Kosmos, als Du annimmst. Außerdem: Intendantin.

Erik Eckstein Naja, bin halt nicht gut geupdated. Ernsthaft: Ihr wolltet die Freak-Show, ihr habt sie bekommen. Der privat gefühlte Zerbst-Kosmos hat in ernsthaften Medien doch nix zu suchen und der Fehler bestand darin, sowas ohne Abstand als Thema reinzunehmen un the first place, oder? Dass ein 15jähriger tut wie der große Zampano, ist bestenfalls ABSTRUS WITZIG, doch aber never never never ever eine ernst zu nehmende Story! Und dann… obwohl ich eigentlich keine Ahnung habe, ist mir das in Erinnerung geblieben: “Never talk about your mistakes”. (sorry für das never-massaker

Lydia Herms Ok, gut, dass Du es nochmal so freundlich zusammengefasst hast, ich hatte mich vorher noch nicht doll genug geschämt. Der Trost, mit einer Redaktion im Rücken diesen Fehler begangen zu haben, schmeckt leider auch nicht sonderlich gut. Das Zitat kenne ich nicht, ich finde es gut, wenn man über Fehler spricht, egal wie wichtig oder nichtig.

Lydia Herms P.S. Der Zerbst-Kosmos war für die Berichterstattung nicht relevant, wie Du gehört haben wirst, wenn Du es angehört hast. Ich nahm an, Du meintest die Diskussion zwischen Sven und mir.

Erik Eckstein Neenee, es ging schon mehr um die Sache und darum, dass sie nun zum zweiten Mal mit zweifelhafter Berechtigung Thema war. An dem Zerbst-Schmerz werd ich mich nicht vertun. Warum lacht ihr nicht einfach darüber, was der Junge gemacht hat? Das ist doch eigentlich nicht bitter, sondern eher irgendwie cool! Der kleine Blender hat’s halt raus. Soooo viele Leute wollen was darstellen und machen sich dabei chronisch lächerlich. Er doch scheinbar nicht. Er hat es nur übertrieben und sich erwischen lassen. Früher sindse in Zerbst mit 15 auf der Simson am ABV vorbei und haben gewunken. Heute isses halt anders

Lydia Herms Ja, vielleicht ist es so. Ich kann da nicht drüber lachen, mich wird es ewig wurmen, also, mindest noch 100 Jahre.

Erik Eckstein Ja, das ist doof. Ich wünsch Dir, dass Du es bald vergisst. Ich würd’ meine “solchen” Geschichten auch gern mal vergessen

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Türk mı ? #FBex

01. Okt. 2011

… eben gefunden – mein Abonnement-Beitrag auf Türkisch (glaub’ ich).  TEXT: Abone olun, evinize gelsin (ohne Audio)

“Almanya’da abonelik sistemi son derece revaçta. Üstelik de uzun yıllardır. Özellikle gazete aboneliğinin uzun bir geçmişi bulunuyor. İsteyen, ücret karşılığında evine servis yaptırabiliyor. Fransızca bir kelime olan aboneliği önce gazeteler başlattı. Amerika’da, 1833 yılında basılmaya başlanan bulvar gazetesi New York Sun, okuyucularına abonelik sistemi ile ulaştırılmıştı. Almanya’da ise ilk gazete 1705 yılında basılmaya başladı. O yıllardan sonra da Almanya adeta bir gazete cenneti haline geldi. […]”

NACHTRAG:

30. Aug. 2011

Freunde der Nacht, ich bin (im) Radio – und war schon kloheulen, wegen Erschöpfung.  Watt solls, Gläser raus, Pulle raus. PLING! TEXT: Bequemes Leben im Abo (ohne Audio)

“Es klingt wie der Traum vom Schlaraffenland: Jeden ersten Dienstag im Monat erhalten Sie ein Schokoladen-Paket von höchster Qualität, gerade soviel, dass Sie sich jeden Abend mit geschlossenen Augen am Kühlschrank stehend genüsslich eine Praline auf der Zunge zergehen lassen können. Dank eines Schokoladen-Abonnements ist das kein Wunschtraum mehr. Sollten Sie nur wenig Freizeit haben und somit nur selten die Zeit für einen ausgiebigen Stadtbummel finden, müssen Sie nicht verzweifeln, denn es gibt kaum noch etwas, das Sie sich nicht schicken lassen können, regelmäßig, im Abonnement. Das ist bequem – keine Rennerei, kein Ausverkauf, keine Warteschlangen an den Kassen. […]”

 

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Das ist Kerry. #FBex

23. Sept. 2011

Das ist Kerry. Ich traf sie heute in Berlin, um ihre Geschichte aufzunehmen. Bin hin- und hergerissen. Muss noch ein bisschen drauf rumkauen. Das Ergebnis ist dann kommende Woche in MEINE ZUKUNFT bei DRadio Wissen zu hören. 

Kerrys Plakat im U-Bahnhof Kochstraße (U6) | Berlin Mitte

Kerrys Plakat im U-Bahnhof Kochstraße (U6) | Berlin Mitte

NACHTRAG:

30. Sept. 2011

“Ich will hier bleiben!” – findet Kerry Kempton bis zum 10. Okt. keinen Job, wird sie ausgewiesen. Eine von vielen, stimmt, doch nur sie machte mit großformatigen Plakaten in U-Bahnhöfen auf sich aufmerksam. DRadio Wissen sendet(e) heute mein Kerry-Porträt …

17. Nov. 2011

Am Dienstag schrieb Kerry: “Plotzlich nach wochen warten und viele Kämpfen habe ich eine neue Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnis. Ich kann das kaum glauben.”. Und am 1.12. beginnt sie zu arbeiten. Als was, muss ich noch erfragen, freue mich so oder so.

PRESSE: taz, migration business

Leider steht mein Radiobeitrag nicht mehr online. Ich plane, ihn auf meinem Soundcloud-Profil online zu stellen.

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Klappentextlexikon. #FBex

20. Sept. 2011

Haha! Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Klappentexte ich schon las. Vielleicht erstelle ich mal ein Klappentextlexikon, ja, amazon.de, nur ohne das Drumrum. Da gäbe es Rubriken wie ‘poetisch’, ‘anklagend’ und ‘verstörend’ … TEXT: Großartig! Verstörend!! Ja!!! (Christoph Schröder, ZEIT Online)

“[…] Ständig suchen Menschen nach ihren Wurzeln, und das in einer Sprache, die in der deutschen Literatur ihresgleichen suche: hochmusikalisch, biegsam und leuchtend, als sei sie mit Goldfäden durchzogen. In der deutschen Literatur sucht auch in diesem Herbst sehr viel seinesgleichen: die elementare Wucht, die Strahlkraft, die Genauigkeit. Gefühlte 75 Prozent aller Bücher sind nicht nur poetisch, sondern auch noch genau oder wahlweise präzise erzählt, weswegen sie, man ahnt es, Meisterwerke sind, oder zumindest Glanzstücke, deren Lakonie, siehe oben, ihresgleichen sucht. […]”

 

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Mädchenmannschaft! #FBex

19. Sept. 2011

Habe eine Mädchenwoche vor mir, was es die Interviews angeht, u.a. mit Meredith Haaf (“Heult doch”) und Judith Luig (“Breitbeiner”). Und während der Recherche bin ich auf diesem Blog “hängengeblieben”: Mädchenmannschaft

“Willkommen Feminist_innen und alle, die es werden wollen! Die Mannschaft liebt Feminismus und notiert hier Dinge und Nachrichten, die fröhlich machen oder uns die Nackenhaare aufstellen. Unser Blog soll Forum sein und Spielwiese, für alle, die sich eine bessere und gerechte Gesellschaft wünschen. 2008 wurde maedchenmannschaft.net mit dem Deutsche Welle Blog Award BOB als Bestes Deutschsprachiges Weblog ausgezeichnet. 2009 war maedchenmannschaft.net für einen Grimme Online Award und den Alternativen Medienpreis nominiert. 2012 wurde die Mädchenmannschaft neben sieben weiteren Projekten für den Clara-Zetkin-Frauenpreis nominiert. Die Mädchenmannschaft ist darüberhinaus auch offline unterwegs, mit Vorträgen und Workshops, sowie auf Podiumsdiskussionen (zu den aktuellen Terminen).”

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