Parole: Läuft!

Heute ist für mich ein besonderer Tag.

Vor genau einem Jahr war der 15. Juni ein Donnerstag. An diesem Donnerstag stand ich gegen 11:00 Uhr heulend am Ufer der Panke in Berlin-Wedding, dem Stadtteil Berlins, in dem ich lebe, machte dort ein paar larmoyante Winkeschattenfotos, schrieb kryptische Nachrichten an Eingeweihte, nahm Graffiti-Zeilen mit Liebe drin persönlich und riskierte Hopsen.

Kurz: Ich konnte es nicht fassen.

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Oma guck’, der Junge malt.

Ich schwitze wie die Hölle. Sitz’ da in dem geliehenen Campingstuhl, breitbeinig, nach vorn gebeugt, zu den Dingen, die ich vor mir auf dem Gehweg verteilt habe: Block, Pinsel, Buntstifte, Bleistifte, Wasserbecher, Wasserflasche, Wasserfarben, Ratzefummel, Küchenrolle. All das da so liegen zu sehen bereitet mir ein Gefühl der Genugtuung. Es ist so ordentlich. Links neben und auch hinter mir erhebt sich eine begrünte Anhöhe.

In den Büschen summt was.

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